SCC - Rückblicke

Vorsitzender: Uwe Brieger, Tel.: (05101) 135 55


Türkei-Törn 9.10.-16.10.99

Samstag 9.10.99

Heute geht es los. Wir fliegen in die Türkei!

Auf dem Flughafen stehen 12 Personen (Conny + Axel, Vera + Uwe, Berend, Horst, Fritz, Georg, Rolf, Wilfried, Erhard und Evi) und warten ungeduldig auf die Abfertigung.

Aber unser Flug hat 3 Stunden Verspätung. Um 17.40 Uhr sitzen wir dann endlich glücklich in der Maschine und starten.

Die Landung in Dalaman ist um 22.45 Uhr. Der Kleinbus für den Transfer steht schon bereit. Der Fahrer muss auf der Flucht sein, im Tiefflug geht es durch die dunkle Nacht. Gegen 0,15 Uhr erreichen wir in Marmaris die Schiffe:

Konstantinos (Gib Sea 362) für Uwe und Vera, Berend und Horst
Theodora (Gib Sea 362) für Fritz, Wilfried, Rolf und Georg
Lisete (Bavaria 36 ) für Axel und Conny, Evi und Erhard

Die Nacht ist lau, der Begrüßungsrotwein schmeckt, alle fallen selig in die Kojen.

In der Nacht hat es gerumpelt. Später hat man erzählt, dass um 5.58 Uhr ein kleines Nachbeben der Stärke 3,2 war.

Sonntag 10.10.99

Augen auf, Sonnenschein, heiße Dusche, T-Shirt, kurze Hose und los geht's ins benachbarte Hotel zum Frühstück. Oliven, Tomaten, Gurken und Schafskäse schmecken sogar schon morgens. Dann heißt es Schiffsübergabe und Einkaufen. Die einen fahren mit dem Taxi, die anderen mit dem Chauffeur der anderen. Alles einladen und gegen Mittag laufen wir Richtung Westen aus. Das Wasser ist blau, die Sonne scheint, der Wind ist gut vorhanden, ein schöner erster Segeltag. Das erste Ziel ist Ciftlik. Eine schöne Bucht mit einem Hotel und mehreren Restaurants. Wir legen an einem Restaurantsteg an und genießen die Abendsonne. Einige nehmen ein Bad im Meer. Außer uns sind nur sehr wenige Touristen unterwegs, die Hotels und Restaurants sind leer.

Montag, 11.10.99

Gegen 10.00 Uhr geht es wieder los. Auch heute schönstes Segelwetter. Unterwegs wird in einer kleinen Bucht geankert und gebadet. Anschließend fahren wir nach Bozborun. Ein kleiner, netter Ort mit Hafen, Hafengebühr und nicht funktionierenden Sanitäranlagen. Beim Rundgang durch den Ort haben wir "Laie", die Inhaberin des Lokals "Tulpe von Bozborun' getroffen. Sie hat uns überzeugt, abends bei ihr zu speisen. Gegen 20.00 Uhr haben sich alle 3 Crews dort versammelt und das Abendessen begann. Unendlich viele Vorspeisen wurden aufgetragen; dann, obwohl alle fast satt waren, das Hauptmennü und zum Schluss, nach ca. 4 Stunden einen warmen Apfelpfannkuchen. Laie hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Kugelrund sind wir zu den Schiffen gerollt, der Abend war gelungen.

Dienstag, 12.10.99

Auch heute wieder Start zwischen 9 und 10.00 Uhr. Der Wind hat etwas nachgelassen, der Motor musste zeitweise mithelfen. Die Wassertiefe liegt überail zwischen 80 und 100 m.

Unser heutiges Ziel Keci Bükü liegt am Ende einer sehr langgezogenen Bucht. Bei der Ankunft erwartet uns ein Schreikonzert der Restaurantbesitzer und Steginhaber. Sie rufen um die Wette und preisen ihre Leistungen an.- Internet und PC (funktioniert gerade heute nicht)-, Moorings (ach der letzte ist gerade belegt). Wie soll man sich da entscheiden? Hier ist sonst nichts besonderes los, außer dass im Waschhaus der Damen an der Wand ein Frosch wohnt.

Mittwoch, 13.10.99

Heute ist Kreuzen angesagt. Es geht langsam hin und her. Durch die bergige Küste weht der Wind sehr unterschiedlich. Er dreht manchmal unberechenbar, weht in Böen und schläft auch mal wieder ganz ein. Die Strecke bis zu unserem Ziel zieht sich ganz schön hin. Nach den ruhigen Buchten der Vortage erreichen wir die lebhafte, türkische Stadt Datca.. Sie liegt auf einer schmalen langgezogenen Halbinsel und hat auf 2 Seiten Zugang zum Meer. Auf der einen Seite der Hafen, auf der anderen ein Badestrand mit Palmen. Hier ist richtig was los. Es gibt viele Restaurants, Bars und Diskos. Alle machen sich stadtfein, der Abend wird lang.

Donnerstag, 14.10.99

Nachdem wir uns die ganze Zeit vom Ausgangshafen Marmaris entfernt haben, müssen wir uns nun auf den Rückweg machen. Es geht dicht an Symi (Griechenland) vorbei. Der Wind spielt mit uns, Wir können recht lange vor dem Wind Schmetterling segeln. Manchmal denkt man, das Schiff bleibt stehen, dann kommt wieder ein ordentlicher Schub. Am späten Nachmittag laufen wir in der Bucht Bozukale ein. Die Einfahrt liegt versteckt und ist erst spät zu erkennen. Hier ist es total ruhig. Kaum Menschen, nur Millionen von Ziegenkötteln. Die Ziegen, Esel und Schafe laufen in alten Ruinen 'rum. Eine Familie wohnt hier den Sommer über. Ihr Haus wird abends zum Restaurant für Segler. Alle sind sehr zuvorkommend, man will sogar für uns ein Lamm schlachten. Wir lehnen es dankend ab. Strom gibt es über ein Aggregat. Wenn der Wirt Feierabend macht, wird abgeschaltet und wir stehen im Dunkeln.

Freitag, 15.10.99

Auf zur letzten Etappe. Es geht ohne richtiges Frühstück los, da es kein Ekmek (Brot) gibt. Wir segeln so vor uns hin. Am Nachmittag ankern und baden wir noch mal, dann geht es unter Motor zurück nach Marmaris.

Die Schiffsabnahme findet noch am selben Abend statt, bei den letzten ist es schon fast dunkel.

Den Törn lassen wir mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Samstag , 16.10.99

Heute heisst es, etwas früher aufstehen, denn bis 9.00 Uhr müssen die Schiffe verlassen werden. Anschließend frühstücken wir noch im Hotel, dann trennen sich unsere Wege. 6 Leute fahren bzw. fliegen zurück, die anderen 6 verbringen noch einige Tage in einem Hotel in Marmaris. Hier stößt auch Karl mit Edda dazu. Karl musste aus beruflichen Gründen leider vom Törn zurücktreten.

Insgesamt war die Segelwoche superschön - kein Regen, immer Sonne und fast immer der richtige Segelwind.

vB


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Frühjahrsregatta 1999 auf dem Steinhuder Meer und Wahl der Maikönigin des SCC

Traumhaftes Frühlingswetter sorgte für eine Rekordbeteiligung an der traditionellen Frühjahrsregatta des SCC. Seglerkamerad Axel Drexhage, der Organisation und Improvisation des Tages übernommen hatte, freute sich über die gute Resonanz.

Der gesamte VB-Jollenpark eines Yachtcharterers in Mardorf musste mobilisiert werden, um die hochmotivierten Seglerinnen und Segler wettbewerbsgerecht auszustatten. Der offensichtlich steigerungsfähige und als souveräner Fachmann auftretende Juniorchef des renommierten Unternehmens sparte im Vorfeld des sportlichen Topereignisses nicht mit wertvollen Hinweisen, um das seglerische Potential des zur Verfügung gestellten Materials auszureizen.

Der Kampf um Höhe und Geschwindigkeit stand lange Zeit auf Messers Schneide. Das gefürchtete Windloch leewärts vom Wilhelmstein trennte dann auch in diesem Jahr die Spreu vom Weizen, die Risikofreudigen von den Risikoscheuen und die Taktiker von den Draufgängern.

Die Regatta konnte die Crew Uwe, Erhard und Berend für sich entscheiden. Die stolzen Sieger ließen sich noch am gleichen Abend mit stolz geschwellter Brust beim "Griechen" feiern.

Für Freude und Entzücken sorgte auch die Wahl der 1. SCC-Maikönigin. Die mit Bedacht und Weisheit tagende Jury, unter der Leitung von Berend Schwier erkannte Fräulein Maike Hillmer, Tochter des bewährten Seglerfreundes Rolf Hillmer, als Majestätin des Abends. Mit huldvollem Lächeln nahm Sie die Proklamation an.

Unter ihrer Regentschaft verbrachte das Seglervolk dann noch einige spaßige Stunden.

aD


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Sicherheitstraining

Eine Segelmacherei aus Sarstedt und eine Herstellerfirma für Rettungswesten hatten im März ein Sicherheitstraining im Sarstedter Hallenbad angeboten.

Beim Clubtreffen haben sich dann spontan 10 Leute zusammen gefunden, die daran Interesse hatten. Mitzubringen waren Bade-, Ölzeug und Gummistiefel.

Spaßig war es schon irgendwie, in Ölzeug und Gummistiefeln in die Schwimmhalle zu gehen. Dann ging es darum, das Auslösen der Rettungswesten zu testen. Wir haben dafür weitestgehend unsere eigenen verwendet. Uwe und Vera wären im Ernstfall wahrscheinlich ertrunken. Ihre Westen gingen nach dem Sprung ins Wasser leider nicht auf. Nach mehreren Minuten haben sie mit Hilfe der Reißleine das Aufpusten ausgelöst. Eine Reklamation bei der betroffenen Hersteller-Firma ergab, dass irgendwann einmal fehlproduzierte "Tabletten" eingesetzt worden waren. Eine Information darüber erfolgte leider nicht, weil sie die Westen nicht direkt bei der Hersteller-Firma gekauft hatten. Die Tatsache, dass die Westen regelmäßig bei der Hersteller-Firma gewartet wurden, hatte die Firma jedoch nicht veranlasst, auf das Fehlprodukt aufmerksam zu machen - leider.

Mit nasser, vollgesogener Kleidung und aufgeblasener Schwimmweste, haben wir dann das Besteigen einer Rettungsinsel geübt. Das war schon im Schwimmbad und ohne Seegang gar nicht einfach. Alle waren froh, dieses einmal unter Bedingungen ausprobieren zu können, die einem Ernstfall nahe kamen.

Als weitere Aufgabe galt es nun ein Schlauchboot zu besteigen. Dies natürlich wieder in der selben Verkleidung. Hierbei haben sich dann viele einige blaue Flecken geholt.

Als wir nun langsam anfingen zu frieren und alle Schikanen gemeistert hatten, haben wir uns aus dieser Veranstaltung entfernt. Für Aufregung hat dann noch der Aufbruch einiger Schränke gesorgt, bei dem leider Erhards Portemonnaie abhanden kam. Das Bargeld war weg, Karten und das Portemonnaie selbst fanden sich später wieder an.

Es war alles in allem eine sinnvolle und spaßige Veranstaltung außerhalb des Clubkalenders.

vB


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Die Zuckerrübe

In diesem Jahr hat Walter die Betreuung der Zuckerrübe übernommen. Hubertus, das sei an dieser Stelle gesagt, hat sich in den letzten Jahren fürsorglich um die Zuckerrübe gekümmert. Nun aber gibt es Rapa Nui, ein schnelles Schiff mit Heimathafen in Dänemark. Das will gesegelt und gepflegt werden.

Walter hat für jede anstehende Arbeit immer tatkräftige Unterstützung vom Club bekommen, wofür er sich an dieser Stelle bedanken möchte. Besonders Manfred Hoß war immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.

Somit konnte nach der Winterlagerarbeit in einer Scheune in Pattensen die Zuckerrübe am 24.04.99 zu Wasser gelassen werden.

Erfreulicherweise wurde in diesem Jahr die Zuckerrübe wesentlich öfter auf dem Steinhuder Meer gesegelt als in den letzten Jahren. Die eifrigsten Segler waren Marion Sellmann und Manfred Hoß. Manfred hat gemeinsam mit Gaby die Großveranstaltung des Clubs, Steinhuder Meer in Flammen, auf der Zuckerrübe erlebt.

Leider ist in dieser Saison der Verschleiß des Großsegels spürbar geworden. Es ist am Unterliek etwas eingerissen, konnte aber leicht gerefft noch gut gefahren werden. Walter holt gerade Angebote ein und wird wahrscheinlich für die neue Saison ein neues "Groß" bestellen.

Seit dem 16.10.99 ist die Zuckerrübe nun wieder im Winterlager, wo im Frühjahr dann ein paar Arbeiten, wie z.B. Unterwasseranstrich erforderlich sind. Walter freut sich sicherlich, wenn er hierbei ausreichend Hilfe bekommt.



Frühjahrsregatta 1999 auf dem Steinhuder Meer und Wahl der Maikönigin des SCC

Traumhaftes Frühlingswetter sorgte für eine Rekordbeteiligung an der traditionellen Frühjahrsregatta des SCC. Seglerkamerad Axel Drexhage, der Organisation und Improvisation des Tages übernommen hatte, freute sich über die gute Resonanz.

Der gesamte VB-Jollenpark eines Yachtcharterers in Mardorf musste mobilisiert werden, um die hochmotivierten Seglerinnen und Segler wettbewerbsgerecht auszustatten. Der offensichtlich steigerungsfähige und als souveräner Fachmann auftretende Juniorchef des renommierten Unternehmens sparte im Vorfeld des sportlichen Topereignisses nicht mit wertvollen Hinweisen, um das seglerische Potential des zur Verfügung gestellten Materials auszureizen.

Der Kampf um Höhe und Geschwindigkeit stand lange Zeit auf Messers Schneide. Das gefürchtete Windloch leewärts vom Wilhelmstein trennte dann auch in diesem Jahr die Spreu vom Weizen, die Risikofreudigen von den Risikoscheuen und die Taktiker von den Draufgängern.

Die Regatta konnte die Crew Uwe, Erhard und Berend für sich entscheiden. Die stolzen Sieger ließen sich noch am gleichen Abend mit stolz geschwellter Brust beim "Griechen" feiern.

Für Freude und Entzücken sorgte auch die Wahl der 1. SCC-Maikönigin. Die mit Bedacht und Weisheit tagende Jury, unter der Leitung von Berend Schwier erkannte Fräulein Maike Hillmer, Tochter des bewährten Seglerfreundes Rolf Hillmer, als Majestätin des Abends. Mit huldvollem Lächeln nahm Sie die Proklamation an.

Unter ihrer Regentschaft verbrachte das Seglervolk dann noch einige spaßige Stunden.


Sicherheitstraining

Eine Segelmacherei aus Sarstedt und eine Herstellerfirma für Rettungswesten hatten im März ein Sicherheitstraining im Sarstedter Hallenbad angeboten.

Beim Clubtreffen haben sich dann spontan 10 Leute zusammen gefunden, die daran Interesse hatten. Mitzubringen waren Bade-, Ölzeug und Gummistiefel.

Spaßig war es schon irgendwie, in Ölzeug und Gummistiefeln in die Schwimmhalle zu gehen. Dann ging es darum, das Auslösen der Rettungswesten zu testen. Wir haben dafür weitestgehend unsere eigenen verwendet. Uwe und Vera wären im Ernstfall wahrscheinlich ertrunken. Ihre Westen gingen nach dem Sprung ins Wasser leider nicht auf. Nach mehreren Minuten haben sie mit Hilfe der Reißleine das Aufpusten ausgelöst. Eine Reklamation bei der betroffenen Hersteller-Firma ergab, dass irgendwann einmal fehlproduzierte "Tabletten" eingesetzt worden waren. Eine Information darüber erfolgte leider nicht, weil sie die Westen nicht direkt bei der Hersteller-Firma gekauft hatten. Die Tatsache, dass die Westen regelmäßig bei der Hersteller-Firma gewartet wurden, hatte die Firma jedoch nicht veranlasst, auf das Fehlprodukt aufmerksam zu machen - leider.

Mit nasser, vollgesogener Kleidung und aufgeblasener Schwimmweste, haben wir dann das Besteigen einer Rettungsinsel geübt. Das war schon im Schwimmbad und ohne Seegang gar nicht einfach. Alle waren froh, dieses einmal unter Bedingungen ausprobieren zu können, die einem Ernstfall nahe kamen.

Als weitere Aufgabe galt es nun ein Schlauchboot zu besteigen. Dies natürlich wieder in der selben Verkleidung. Hierbei haben sich dann viele einige blaue Flecken geholt.

Als wir nun langsam anfingen zu frieren und alle Schikanen gemeistert hatten, haben wir uns aus dieser Veranstaltung entfernt. Für Aufregung hat dann noch der Aufbruch einiger Schränke gesorgt, bei dem leider Erhards Portemonnaie abhanden kam. Das Bargeld war weg, Karten und das Portemonnaie selbst fanden sich später wieder an.

Es war alles in allem eine sinnvolle und spaßige Veranstaltung außerhalb des Clubkalenders.

vB


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